BREXIT! Altersvorsorge von deutschen Kunden in Gefahr?

Was Kunden von englischen Lebensversicherungen jetzt tun müssen.

Auswirkungen des Brexit auf deutsche Kunden von britischen Lebensversicherungen

Am 29.03.2019 tritt der Brexit in Kraft. Unsicher ist bis heute, ob es einen geregelten oder ungeregelten Brexit geben wird. Für Kunden von englischen Lebensversicherungen kann der Brexit schwerwiegende Folgen haben. Betroffen vom Brexit sind Kunden der CMI Clerical Medical Lebensversicherung (heute Scottish Widows Ltd.), der Standard Life Lebensversicherung, Scottish Life, Scottish Mutual oder der Royal London Lebensversicherung. Die größten Kundenbestände in Deutschland haben die Clerical Medical (CMI) und die Standard Life.

Welche Folgen kann ein BREXIT für Clerical Medical, Standard Life o.a. Kunden haben?

Eine sehr schwerwiegende Folge des Brexit ist, dass es deutlich schwieriger, bis unmöglich, sein wird sein Recht gegenüber der Versicherung einzuklagen, wenn diese Ihren Sitz nicht mehr in der EU hat. Am Beispiel der Vienna-Life kann man das schon heute beobachten und sieht sehr deutlich, dass diese Folge real ist. Die Vienna Life hat Ihren Sitz in Lichtenstein, also außerhalb der EU. Sowohl die Vienna Life als auch deutsche Gerichte sind der Auffassung, dass es daher unzulässig ist an einem deutschen Gericht gegen die Vienna-Life zu klagen. Deutsche Gerichte weisen daher Klagen gegen die Vienna-Life ab. Besonders relevant ist das Thema für Kunden der CMI. Sollte die CMI Clerical Medical (Scottish Widows Ltd.) weder Ihren Sitz in die EU verlegen noch die Versicherungsbestände auf eine Tochter, die Ihren Sitz innerhalb der EU hat, übertragen, dann wird es für Kunden der CMI Clerical Medical schwer, bis unmöglich, sein gegen die Clerical Medical zu klagen.

Warum ist es so wichtig gegen britische Lebensversicherungen klagen zu können?

Grundsätzlich Klagen eingeschränkt beim BREXIT für Kunden englischer Lebensversicherungenmöchte kein Kunden einer britischen Lebensversicherung gern gegen die Versicherung klagen. Das setzt aber voraus, dass die Versicherungsgesellschaften das leisten was sie versprochen haben. Schon heute ist es aber so, dass tausende Kunden der englischen Lebensversicherungen klagen, weil die Renditen sehr weit von dem entfernt sind was den Kunden bei Abschluss versprochen wurde. Die meisten Klagen laufen, weil die britischen Lebensversicherungen ihre Kunden beim Abschluss der Versicherung nicht richtig über ihr Widerrufsrecht aufgeklärt haben. Durch entsprechende Urteile des Europäischen Gerichtshofs und des Bundesgerichtshof ist die Rechtslage eigentlich eindeutig, trotzdem lehnen die Versicherungsgesellschaften es meistens ab den Widerruf anzuerkennen. Der Kunden muss dann gegen die britische Lebensversicherung klagen, um zu seinem Recht zu kommen. Das könnte nach einem Brexit vor allem gegen die CMI Clerical Medical schwierig werden, da es so aussieht als wolle die Clerical Medical keinen Sitz in der EU haben wollen. Hunderttausende Kunden werden so an der Möglichkeit Ihren Vertrag widerrufen zu können gehindert.

Warum macht ein Widerruf englischer Lebensversicherungen Sinn?

Wie beschrieben, sind die Renditen der britischen Lebensversicherungen nicht so gut wie es versprochen wurde. Die meisten Verträge sind tief im Minus. Nach einem Brexit werden die Chancen, jemals Gewinn mit seinem Altersvorsorgevertrag zu machen, noch geringer. Jeder Kunde einer CMI Clerical Medical Lebensversicherung (heute Scottish Widows Ltd.), Standard Life Lebensversicherung, Scottish Life, Scottish Mutual oder der Royal London Lebensversicherung sollte prüfen lassen ob er vorzeitig aus dem Vertrag aussteigen kann. In der Regel kann man den Vertrag aber nur kündigen um aus ihm herauszukommen. Bei einer Kündigung realisieren Sie aber die Verluste, die Sie mit Ihrer Lebensversicherung in den letzten Jahren gemacht haben. Da die meisten britischen Lebensversichgerungen ihre Kunden aber gar nicht oder falsch über Ihr Widerrufsrecht aufgeklärt haben können sie den Vertrag auch heute noch widerrufen.
Bei einem Widerruf wird der Vertrag rückabgewickelt und die Versicherung muss den Kunden die eingezahlten Beiträge zurückzahlen und die Vertriebs und Verwaltungskosten sogar verzinst zurückzahlen. Nur die Risikokosten für den Todesfallschutz zum Beispiel müssen nicht zurückgezahlt werden. Durch die Rückabwicklung englischer Lebensversicherungen machen die Kunden nun doch noch Gewinn mit dem Vertrag und sichern ihr Kapital vor dem Brexit. Für Clerical Medical Kunden gibt es noch eine weitere Möglichkeit mehr aus dem Vertrag herauszuholen, dazu werden wir einen weiteren Beitrag veröffentlichen. Die Möglichkeit wird aber immer bei einem Vertragscheck mit überprüft.

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Was können Kunden z.B. der Clerical Medical Lebensversicherung tun, um Ihr Geld zu schützen?

Kunden von britischen Lebensversicherungen, vor allen die der Clerical Medical und der Standard Life, sollten nichts überstürzen, aber trotzdem schnell handeln. Wenn der Brexit so kommt wie es derzeit aussieht und die Clerical Medical bzw. die Scottish Widows Ltd. keinen Sitz mehr in der EU hat, dann könne Sie Ihre CMI Clerical Medical Lebensversicherung widerrufen bis ca. Februar 2019. Am 29.03.2019 tritt der Brexit in Kraft und bis dahin muss Klage eingereicht worden sein. Vorher muss der Vertrag geprüft werden, die Nachzahlung (Nutzungsentschädigung) berechnet werden, der Widerruf erklärt werden, 14 Tage auf die Antwort der CMI gewartet werden und dann muss die Klage erstellt und eingereicht werden. Daher ist es realistisch, dass Ende Februar der letzte Zeitpunkt für den Vertragscheck Ihrer Clerical Medical Lebensversicherung ist.
Andere britische Lebensversicherungen haben zwar die gleichen schlechten Renditen und die gleichen falschen Widerrufsbelehrungen, aber sie werden in der Regel einen Sitz in der EU behalten. Kunden können so auch später noch Ihr Recht und Ihr Geld einfordern. Machen Sie unseren kostenlosen Vertragscheck und erfahren Sie ob auch Ihr Vertrag vom Brexit betroffen ist und ob es akuten Handlungsbedarf gibt.
Vom Brexit betroffen sind neben der Clerical Medical (Scottish Widows Ltd.) z.B. noch die Standard Life Lebensversicherung, Scottish Life, Scottish Mutual und die Royal London Lebensversicherung

Horrorszenario Brexit für deutsche Versicherungskunden

Das deutschen Kunden von britischen Lebensversicherungen, speziell der Clerical Medical Lebensversicherung, der Klageweg versperrt wird ist schon sehr schlimm, wenn man sich die schlechten Renditen der Policen ansieht.

Die Wirtschaftswoche berichtete neulich über ein noch viel schlimmeres Horrorszenario:

„Britische Versicherungen dürften unter Umständen nicht mehr an Versicherte auszahlen, die nicht in Großbritannien leben.“

Die Information soll aus einem Brief des Vorsitzenden des britischen Finanzausschusses stammen. Vor diesem Hintergrund können wir nur jedem Kunden einer britischen Lebensversicherung raten sofort die Möglichkeit eines Widerrufs zu prüfen und das Geld in Sicherheit zu bringen.